Freitag, 16. Juni 2017

Rosenzeit in Baras Garten

Mitte Juni - und der Garten ist voller romantischer Blüten. 
Es ist ein gutes Rosenjahr, viel Regen und Wärme haben den Pflanzen gut getan.
Nun ist der Garten so schön, dass es mir doch etwas wehmütig wird. Gerade die Rosen haben so tiefe Wurzeln, dass ich mir bei jeder einzelnen überlege, ob sie einen Umzug verkraften wird oder ob ich sie besser an diesem Ort lasse. Bei den großen Ramblern erübrigt sich die Frage natürlich. 


Die Treppe zum unteren Garten ist fast zugewachsen


 'Augusta Luise' ist eine wunderbare Rose, aber in unserem Klima besser im Topf aufgehoben


 Die Kleinstrauchrose 'Lupo' neben dem Geranium 'Rosemoor' mitten im Beetgetümmel


Die Strauchrose 'Herkules' hat sich gut entwickelt, ich mag diesen zart lavendelfarbenen Ton...


'Jenny Duval' hat bei mir einige Jahre gebraucht um ein schöner Strauch zu werden. Ob sie mir noch einen Umzug verzeiht?


'Lykkefund' hat den Mirabellenbaum erobert. Sie bleibt natürlich, aber vielleicht bekomme ich ein paar Stecklinge von ihr...
Sie hüllt den unteren Garten in einen unwiderstehlichen, leicht harzigen Wildrosenduft, der gut zu dem intensiven Duft der Holunderblüten passt.


 Die Iris ' Gerald Darby' blüht dieses Jahr besonders üppig 


'Lykkefund' hat selber einen Rosenbogen gebildet


'Perennial Blue' und 'Perennial Blush' sind perfekte Sorten für einen Rosenbogen



Die Scarman Rose 'Penelope Hobhouse' mit Geranium -vermutlich ist es 'Brookside'. Mit den filigranen Blättern macht es sich sehr gut als Rosenbegleitung.


'Souvenir de Greuville' neben 'Madame Hardy'


 'Madame Hardy' mit ihrem charakteristischen grünen Knopf in der Blütenmitte


'Province Panachée', eine duftende und widerstandsfähige Bourbonrose von 1860



Nach der Blüte werde ich viele kräftig zurückschneiden um sie auf den Umzug im nächsten Jahr vorzubereiten. Hat jemand Erfahrungen mit dem Ausgraben etablierter Rosenstöcke und kann mir Tipps geben? 



Kommentare:

  1. Liebe Barbara, ich habe zwei Rosen vom Sauerland mitgebracht und sie leben noch :-)
    Im Frühjahr ausbuddeln, Wurzeln und Triebe gleichermaßen einkürzen und am neuen Standort einsetzen...

    AntwortenLöschen
  2. Sehr schön hast Du es, liebe Barbara! Ich finde auch, dass ein starker Rückschnitt das A und O ist bei einem Rosenumzug. Und natürlich nicht mitten im Hochsommer - aber das weißt Du ja eh ;) Bei den Historischen bin ich ganz optimistisch und die anderen bringst Du sicher auch durch. Viel Glück und liebe Grüße, Martina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Barbara, wohin ziehst du mit den Rosen um???
      bin ganz erschrocken, als ich was von Umzug las...

      LG aus Berlin, ich bin ab nächste Woche mal wieder im Allgäu, bevor es im Juli für 2 Wochen in Urlaub geht

      Löschen
    2. Hallo Anonym (ich weiß jetzt wirklich nicht wer schreibt...) Keine Sorge, es geht nicht weit weg - einfach nur Richtung Altusried, etwa 15km von KE. Und sagst du mir noch wer du bist - ich bin neugierig ;-)
      LG, Barbara

      Löschen
  3. Liebe Barbara, ich habe einen ganzen Anhänger voller Rosen mit nach Frankreich genommen, alles kein Problem. Auch vor Rambler habe ich nicht halt gemacht, diese aber sehr stark zurückgeschnitten. Wichtig ist die richtige Jahreszeit natürlich. Ich hoffe, du hast da Spielraum. Alles Gute im neuen Heim und Garten, Annette

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Annette, das klingt ja gut! Den Spielraum habe ich, das ist kein Problem - eher, die passenden Stellen zu finden. Und dann noch den Schutz vor Wühlmäusen, die es da draußen gibt und im Kemptener Garten zum Glück nicht. Noch ist es ja eine Weile hin, Umzug frühestens im nächsten Herbst... Danke und liebe Grüße, Barbara

      Löschen
  4. Wir sind Jan-März umgezogen. Inklusive Ramblern. Knietief geschnitten und auch die Wurzeln stark gekürzt. In den ersten zwei Jahren haben sie ein bißchen rumgemault und waren hinter den frischen Wurzelnackten hinterher. Inzwischen ist alles wieder beim Alten. Unbedingt mitnehmen, liebe Barbara, sonst wirst du es bedauern.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Birgit, das eröffnet ja neue Ideen... aber einen mehrere Meter hohen Rambler, der in einen Baum wächst knietief zurückschneiden? Hast du deine auch an Bäumen gehabt? Ansonsten macht mir dein Vorgehen natürlich Mut :-) l

      Löschen
  5. Ich kann auch nur sagen, die Rosen unbedingt mitnehmen. Ich habe beim Umzug drei Rosen ausgegraben, die davor drei Jahre in der Erde waren und ich ärgere mich, nicht alle mitgenommen zu haben. Die Mm. Hardy und einige andere habe ich leider dagelassen. Es war zwar schwierig, die Louis Odier war schon so groß wie ich....ich habe sie im September ausgegraben und um die Hälfte zurück geschnitten. Hier hat sie nun wieder gut geblüht. Empfindlicher war die Englische Gertrude Jekyll, aber der Boden ist hier auch nicht so toll...sehr trocken in Franken.
    LG Sigrun

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Sigrun,
      ich staune wie viele Gartenmädels mit ihren Rosen umgezogen sind - da werde ich mich wohl bei den meisten ans Ausgraben wagen! Es sind schon einige Schätze dabei, inzwischen glaub ich wirklich ich nehme sie alle mit... Dein Blog habe ich in mein Blogroll aufgenommen, der ist wirklich schön! Und noch jemand unter meinen Gartenfreunden, der unter der fränkischen Trockenheit leidet... langsam bin ich wirklich froh, dass es im Allgäu so verhältnismäßig viel regnet. LG Barbara

      Löschen