Dienstag, 22. Mai 2012

Floriade 2012 Bereich "Environment"

Hier der erste Bericht von dem Besuch bei der Floriade. Fortsetzung folgt...


IN DEM BEREICH "ENVIRONMENT" GEHT ES UM DIE BEDEUTUNG VON GRÜN IN DER STADT

In der "Allee der Tuinculturen" bilden 120 verschiedene Baumarten eine Allee, unter den Bäumen wurden 15 verschiedene Gärten zum Thema "Großraumbüro" von Gartenarchitekten aus den Beneluxländern, Deutschland, Japan und Estland entworfen. Nach der Floriade sollen diese Gärten als Großraumbüros genutzt werden.


"Blooming Business" Jaqueline van der Kloet, Jack Zoon Tuin Creaties
Die Farbgestaltund in diesem Garten hat mir sehr gut gefallen! Ein Platz, an dem man gern verweilt...

Hier stellt sich die Stadt Antwerpen als Radfahrerstadt vor. Mir fehlt die Verbindung zum Thema Bürogarten...

"Colour Room" nach einer Idee von Jo de Clerc, "ein schlichter Büroraum, der zur Besinnung, Beschaulichkeit, Präsentation und Ruhe verleitet", so der Text am Eingang

Der "Rabo Earthwalk" in Form einer halben Weltkugel. "Der Besucher kann 'über das Dach der Welt 'gehen. Im Pavillon geht es um die Wichtigkeit eines verantwortunsvollen Umgangs mit der Erde. Drinnen war es uns zu voll, deshalb nur die Außenansicht.

"Eine grüne Oase, in der der Zierwert essbarer Pflanzen im Mittelpunkt steht"
Nichts gegen den Zierwewrt von Spargel, aber Oase?
In diesem umpflanzten Senkgarten konnte man wirklich Ruhe finden und sich von dem lauten Getöse erholen - eine gute Idee für öffentliche Plätze!



Blick vom deutschen Pavillon auf den Eingangsbereich
                           

                                  Der deutsche Pavillon (Deutschland/Nordrhein-Westfalen)

hier gab es Einiges zu sehen...das Außengelände mit Holzkonstruktionen als stilisiertes Mittelgebirge gestaltet, sogar mit einer Kletterwand, und unter anderem ein kleiner Gemüsegarten, an dem ich einen netten Dialog zwischen zwei Besucherinnen aufschnappte. Die eine "sind das Erdbeeren?" die andere "nein, das ist Rhabarber", dann, auf eine neuere Salatsorte deutend, "und das ist glaube ich Rucola". Ich muss gestehen, dass ich meine erste "Rote Rübe" auch erst mit 18 zu Gesicht bekommen habe, vorher kannte ich sie nur aus dem Glas, schön in Scheibchen geschnitten und eingelegt...Leider gab es bei den meisten Pflanzen keine Etiketten.











                                                     mehr in den nächsten Tagen...

Kommentare:

  1. Hallo Barbara!
    Danke für deine Bilder!
    Das meiste sieht ja eher architektonisch als floral aus - ich bin ja eher ein Fan von opulenten Staudenbeeten mit seltenen oder neuen Sorten.
    Auch die TV-Berichte, sie ich bisher gesehen habe, wirkten nicht, als ob sich er hohe Eintritts-Preis lohnt.
    Wie war dein Eindruck insgesamt?
    Viele Grüße
    Elke

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    1. liebe Elke,
      das hast du ganz richtig erkannt! Die Floriade ist eher ein großer Rummelplatz mit dem Aufhänger Garten. Ich hatte etwas ganz anderes erwartet...Opulente Staudenbeete habe ich nicht gefunden und mir kommt der Eintrittspreis auch zu hoch vor. Von vielen Bereichen war ich richtig enttäuscht, aber es waren auch ein paar interessante Sachen dabei. Menschen, die sich wirklich für Pflanzen interessieren und sich Anregungen für ihre Gärten erwarten, kann ich den Besuch nicht empfehlen, da gibt es interessantere Ziele. So z.B. die "Tuinen von Appeltern", die auf der Floriade einen der wenigen interessanten Stände hatten und die wir daraufhin besucht haben.

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  2. danke Dir für bericht und einschätzung, Barbara!

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